Einfach backen mit gutem Gefühl – mein Grundrezept für Rührkuchen

Schon bei der Entwicklung dieses Rezepts hatte ich ein klares Ziel: ein Rührkuchen Grundrezept zu schaffen, das unkompliziert ist, zuverlässig gelingt und dabei wertvolle Inhaltsstoffe mitbringt. Einkorn-Vollkornmehl spielt dabei die Hauptrolle. Mit seinem feinen, leicht nussigen Aroma sorgt es nicht nur für geschmackliche Tiefe, sondern liefert gleichzeitig Ballaststoffe und natürliche Mineralstoffe – ganz ohne Kompromisse bei der Lockerheit.

Dieser helle Rührkuchen ist bewusst als Basisrezept gedacht. Er funktioniert als klassischer Gugelhupf ebenso gut wie als Muffin, Kastenkuchen oder fruchtige Variante vom Blech. Mit kleinen Anpassungen, wie etwas Zitronenabrieb, Beeren im Teig oder eine Handvoll Nüsse, entsteht immer wieder ein neuer Lieblingskuchen. Die Zutatenliste ist bewusst klar gehalten, damit du Raum für deine eigenen Ideen hast.

Für mich ist dieser Kuchen ein echter Klassiker: schnell zusammengerührt, aus Vorratszutaten gebacken und herrlich saftig mit goldgelber Krume. Perfekt für spontanen Besuch, Kaffee und Kuchen am Wochenende oder als verlässlicher Alltagskuchen. Und das Beste: Ohne Schnickschnack, dafür aber mit gutem Gewissen und viel Genuss.

Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren, Variieren und Genießen!

 

Das Rezept: Rührkuchen Grundrezept

ZUTATEN

ZUBEREITUNG

  1. Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

  2. Gugelhupfform gut einfetten und mit Grieß oder Semmelbröseln ausstreuen.

  3. Eier in einer großen Schüssel 2–3 Minuten schaumig aufschlagen.

  4. Öl langsam unter Rühren hinzufügen.

  5. Joghurt und Milch kurz unterrühren.

  6. Das Mehl, Backpulver und den Zucker zugeben und nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht.

  7. Teig in die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Ofen ca. 50 – 60 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).

  8. Gugelhupf 20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen und vollständig auskühlen lassen.

TIPP
Für Abwechslung im Teig sorgen z. B. Zitronenabrieb, Beeren, Nüsse, Zimt, Kakao oder Schokoladenstücke.

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Was unser Grundrezept so besonders macht?

Backen mit Einkorn-Vollkornmehl fühlt sich ein bisschen an wie ein Schritt zurück und gleichzeitig wie einer nach vorn. Zurück zu ursprünglichen Zutaten und echtem Geschmack. Und nach vorn, weil wir heute wissen, wie wertvoll das volle Korn für unseren Körper ist. Gerade das extrafein vermahlene Einkorn-Vollkornmehl zeigt, wie unkompliziert Vollkornbacken sein kann: Der Kuchen wird locker, saftig und goldgelb, ganz ohne schwer oder „gesund schmeckend“ zu wirken. Stattdessen bringt Einkorn eine feine, leicht nussige Note mit, die dem Rührkuchen eine besondere Tiefe verleiht.

Möglichkeiten das Grundrezept zu variieren

Das Schöne an diesem Grundrezept ist seine Wandelbarkeit. Es ist wie eine leere Leinwand für deine Ideen. Du kannst Zitronenabrieb und einen Spritzer Saft hinzufügen für eine frische Variante, Kakaopulver und Schokostückchen unterheben für einen marmorierten oder schokoladigen Kuchen, oder mit gemahlenen Nüssen und etwas Zimt eine herbstliche Version backen. Auch frische Beeren, Apfelstücke oder Birnenwürfel lassen sich wunderbar integrieren und machen den Kuchen noch saftiger.

Wer es etwas besonderer mag, kann mit Gewürzen wie Kardamom oder Vanille spielen, einen Teil der Milch durch Pflanzendrink ersetzen oder den fertigen Kuchen mit Joghurtglasur, dunkler Schokolade oder gerösteten Kernen veredeln. Selbst als Basis für Muffins oder einen Blechkuchen funktioniert der Teig hervorragend.

Genau das macht Backen mit Einkorn-Vollkorn so attraktiv: Mit einer kleinen, bewussten Veränderung entsteht aus einem einfachen Rührkuchen ein nährstoffreicher Alltagskuchen, der Raum für Kreativität lässt und jedes Mal ein bisschen anders schmeckt.

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Über die Autorin

Stefanie Dehn

Hallo, ich bin Stefanie Dehn aus der Nähe von Heilbronn. Schon immer habe ich mich für gute, regionale Lebensmittel und eine ausgewogene Ernährung interessiert.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin liegt mir dabei besonders das Urgetreide am Herzen. Schon lange habe ich meine Küche komplett auf Urgetreide umgestellt und bin von den wertvollen Inhaltsstoffen, der guten Verträglichkeit und dem tollen Geschmack begeistert.

Mein Wissen über Urgetreide – wie es im Körper wirkt, welche Vorteile es dir bringt, wie du es anwendest und was du alles daraus machen kannst – all das möchte ich gerne mit euch teilen.