Ein herzhaftes Urkorn-Gericht für kühle Tage

Wenn draußen die Blätter fallen und der Duft von feuchtem Waldboden in der Luft liegt, beginnt für mich die Zeit der Pilzgerichte. Schon als Kind liebte ich es, mit meiner Familie im Wald unterwegs zu sein – immer auf der Suche nach frischen Champignons oder Pfifferlingen.
Heute hole ich mir dieses Gefühl in die Küche zurück und zwar mit einem einfachen, herzhaften Gericht, das die Wärme und Natürlichkeit des Herbstes auf den Teller bringt: cremiges Einkorn-Risotto mit Rahm-Champignons

Das Besondere daran?

Es vereint cremige Soße, nussiges Urkorn und frische Kräuter zu einem rundum harmonischen Geschmackserlebnis. Und das Beste: Es braucht keine komplizierten Zutaten – nur ein bisschen Zeit und gute, ehrliche Produkte.

Warum Einkorn perfekt zu Pilzen passt?

Einkorn ist eines unserer ältesten Getreide – aromatisch, nussig und wunderbar sättigend. In Kombination mit Champignons entsteht ein erdiger, runder Geschmack, der ganz ohne Fleisch auskommt. Durch das Einkorn-Vollkornmehl „extrafein“ bekommt die Soße eine natürliche Bindung und eine leicht goldene Farbe – ganz ohne Zusatzstoffe.

Ein echtes Soulfood-Gericht, besonders an kühlen Tagen, wenn man sich nach etwas Wärmendem sehnt.

Das Rezept: Cremiges Einkorn-Risotto

Für 3–4 Personen

ZUTATEN

ZUBEREITUNG

  1. Einkorn kochen:
    Das Einkorn-Speisegetreide mit 300 ml Wasser in einen Topf geben und ca. 35–40 Minuten kochen, bis das Wasser fast vollständig aufgesogen und das Korn weich, aber noch bissfest ist.

  2. Champignons anbraten:
    Die Champignons in Scheiben schneiden und in Butter goldbraun anbraten.
    Die fein gehackte Schalotte zugeben und kurz mit dünsten.

  3. Soße zubereiten:
    Das Einkorn-Vollkornmehl mit Milch, Salz und Pfeffer klümpchenfrei verrühren.
    Diese Mischung zu den Champignons geben, unter Rühren aufkochen und einige Minuten köcheln lassen, bis eine cremige Soße entsteht.

  4. Alles verbinden:
    Die gekochten Einkornkörner zugeben, einen Teil der Petersilie unterrühren und mit etwas Sahne verfeinern.

  5. Abschmecken & Servieren:
    Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
    Mit der restlichen Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Tipp: Wenn die Soße zu dick wird, einfach etwas Milch oder Wasser einrühren, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.

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Serviervorschläge

Dieses Gericht schmeckt wunderbar pur – als cremige, sättigende Hauptspeise.
Ebenso gut passt es zu:

  • einem frischen Feldsalat mit Walnüssen,

  • oder als Beilage zu gebratenem Gemüse oder Linsenbällchen.

Für ein rundes Menü: etwas Zitronenabrieb oder frisch gemahlener Pfeffer darüber – und schon hast du ein herrlich aromatisches Herbstgericht.

Urkorn-Wissen: Einkorn in der warmen Küche

Einkorn ist nicht nur für Brot und Müsli geeignet – auch in herzhaften Gerichten spielt es seine Stärken aus.
Durch seine nussige Note und die gute Bindung eignet es sich perfekt als Basis für Soßen, Aufläufe oder Getreidepfannen.
Außerdem ist Einkorn reich an Magnesium, Zink und Carotinoiden – kleine Bausteine für Energie und Wohlbefinden in der kalten Jahreszeit.

Mein Fazit

Ein einfaches, ehrliches Gericht, das zeigt, wie vielseitig Urkorn sein kann.
Dieses cremige Einkorn-Risotto bringen Wärme auf den Teller – nussig, cremig und wohltuend.
Für mich ist es das perfekte Rezept, wenn man nach einem langen Herbsttag etwas Bodenständiges und Gutes essen möchte.

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Dann schau dir doch mal diese leckeren Rezepte an:

 

 

 

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Über die Autorin

Stefanie Dehn

Hallo, ich bin Stefanie Dehn aus der Nähe von Heilbronn. Schon immer habe ich mich für gute, regionale Lebensmittel und eine ausgewogene Ernährung interessiert.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin liegt mir dabei besonders das Urgetreide am Herzen. Schon lange habe ich meine Küche komplett auf Urgetreide umgestellt und bin von den wertvollen Inhaltsstoffen, der guten Verträglichkeit und dem tollen Geschmack begeistert.

Mein Wissen über Urgetreide – wie es im Körper wirkt, welche Vorteile es dir bringt, wie du es anwendest und was du alles daraus machen kannst – all das möchte ich gerne mit euch teilen.