Milchreis aus REIZZ – cremig, nussig & natürlich gut

Es gibt diese Tage, an denen man einfach etwas Wärmendes und Beruhigendes braucht – ein Gericht, das Kindheitserinnerungen weckt und gleichzeitig voller wertvoller Nährstoffe steckt. Genau dafür lieben wir diesen einfachen MilchREIZZ.

Einkorn ist eines unserer liebsten Urkörner: mild nussig im Geschmack, wunderbar sättigend und vollgepackt mit Mineralstoffen. In Kombination mit Milch und Zimt entsteht ein wohliger Duft, der sofort Gemütlichkeit verbreitet. Perfekt für kühle Herbsttage oder als sanftes Soulfood zwischendurch. Kalt aus dem Kühlschrank ist es eine sättigende Erfrischung für heiße Tage.

 

Das Rezept: MilchREIZZ

Für 3–4 Personen

ZUTATEN

  • 75 g Einkorn REIZZ
  • 500 ml Milch oder Milchalternative
  • 10-20 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Butter in Flöckchen

ZUBEREITUNG

  1. Die Milch in einem Topf auf dem Herd erhitzen
  2. Den REIZZ einrühren
  3. Zucker und Salz zugeben
  4. 30-40 Minuten sanft köcheln lassen und zwischendurch umrühren
  5. 10 Minuten ruhen lassen
  6. Kalte Butter in Flöckchen unterrühren

 

TIPP 1
Füge in den letzten 10 Minuten der Kochzeit kleine Apfelstücke hinzu

TIPP 2
Zum Schluss Sahne unterrühren und nach Geschmack mit Zimt verfeinern

TIPP 3
Wenn du den Milchreis mit einer frischen, zitronigen Note magst, gib ein paar Zitronenzesten mit in die Milch

TIPP 4
Noch cremiger wird dein MilchREIZZ, wenn du nach dem Kochen ein Eigelb unterrührst und das Eiweiß zu Schnee geschlagen am Ende unterhebst

 

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Serviervorschlag

Am besten lauwarm genießen – pur, mit einem Klecks Apfelmus oder ein paar gerösteten Nüssen obendrauf.
Der leicht nussige Geschmack des Einkorns harmoniert wunderbar mit der Süße des Apfels und der feinen Zimtnote.

Vegane Variante

Für eine pflanzliche Version kannst du Milch und Sahne ganz einfach ersetzen:
Verwende Hafer- oder Mandeldrink anstelle der Milch und Kokos- oder Hafersahne statt der klassischen Sahne. Der leicht nussige Geschmack des Einkorns passt perfekt zu pflanzlichen Drinks. Besonders Hafermilch unterstreicht die feine Süße des Apfels.
Mit einem Topping aus gerösteten Mandeln oder einem Klecks Mandelmus wird dein veganer Einkorn-Milchreis zum echten Wohlfühlgericht.

Warum REIZZ die bessere Alternative zu klassischem Reis ist

Einkorn ist eines der ältesten Getreide der Welt, ein echtes Urkorn, das schon vor über 10.000 Jahren kultiviert wurde. Im Gegensatz zu klassischem Reis punktet REIZZ aus Einkorn nicht nur mit seinem feinen, leicht nussigen Geschmack, sondern auch mit seiner beeindruckenden Nährstoffdichte und regionalen Herkunft.

Während Reis häufig aus Fernost – etwa China, Indien oder Indonesien – importiert wird, wächst Einkorn direkt vor unserer Haustür: robust, genügsam und ohne aufwändige Bewässerung. Damit ist Einkorn eine nachhaltige, klimaschonende Alternative, die kurze Transportwege ermöglicht und alte Getreidesorten erhält.

Warum importierter Reis zunehmend in der Kritik steht

Klassischer Reis steht heute immer häufiger in der Kritik und das aus mehreren Gründen:

  1. Hoher Wasserverbrauch:
    Der Anbau von Reis benötigt enorme Mengen Wasser. Für 1 Kilogramm Reis werden im Schnitt rund 2.500 bis 5.000 Liter Wasser verbraucht. In Ländern wie China oder Indonesien führt das vielerorts zu einer Übernutzung der Wasserressourcen.

  2. Methanemissionen:
    Nassreisanbau erzeugt unter anaeroben Bedingungen große Mengen Methan, ein starkes Treibhausgas, das den Klimawandel weiter antreibt. Die globalen Reisfelder gehören zu den bedeutendsten Methanquellen der Landwirtschaft.

  3. Belastung durch Schwermetalle:
    Untersuchungen zeigen, dass Reis – insbesondere aus Regionen mit starker Industrialisierung wie Teilen Chinas – höhere Konzentrationen von Arsen und anderen Schwermetallen enthalten kann. Diese Stoffe reichern sich im Korn an und können bei regelmäßigem Konsum gesundheitlich bedenklich sein.

  4. Lange Transportwege:
    Importierter Reis legt oft mehrere tausend Kilometer zurück, bevor er bei uns auf dem Teller landet. Das bedeutet zusätzliche CO₂-Emissionen und eine schlechtere Ökobilanz im Vergleich zu regional erzeugtem Getreide wie Einkorn.

All diese Faktoren machen deutlich: Einkorn ist nicht nur geschmacklich, sondern auch ökologisch und gesundheitlich eine gute Wahl.

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Über die Autorin

Stefanie Dehn

Hallo, ich bin Stefanie Dehn aus der Nähe von Heilbronn. Schon immer habe ich mich für gute, regionale Lebensmittel und eine ausgewogene Ernährung interessiert.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin liegt mir dabei besonders das Urgetreide am Herzen. Schon lange habe ich meine Küche komplett auf Urgetreide umgestellt und bin von den wertvollen Inhaltsstoffen, der guten Verträglichkeit und dem tollen Geschmack begeistert.

Mein Wissen über Urgetreide – wie es im Körper wirkt, welche Vorteile es dir bringt, wie du es anwendest und was du alles daraus machen kannst – all das möchte ich gerne mit euch teilen.