Klassische italienische Cantuccini sind bekanntlich mit Mandeln gemacht. Weil aber unser Walnussbaum im Herbst – trotz des trockenen Sommers – uns eine reiche Ernte beschert hat, bin ich auf die Idee gekommen, Cantuccini mit Walnüssen zu machen. Wenn ich schon Einkornmehl anstelle von klassischem Weißmehl verwende, dann kann die Änderung auch mit dem Austausch der Nüsse weitergeführt werden. Ich finde sie sehr lecker, interessant und kräftig im Geschmack. Der karamelisierte Zucker auf den gerösteten Walnüssen bringt zusätzlich Raffinesse. Experiment geglückt! Meine Testprobanden haben ebenfalls grünes Licht für den Rezepteinzug in den Blog gegeben.

Zutaten

  • 200 g Walnüsse
  • 250 g Einkornmehl
  • 160 g Zucker
  • 2 Eier
  • 40 g Butter – sehr weich
  • 3 EL Cognac oder Weinbrand
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  • Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten
  • 40 g Zucker drüber streuen und leicht karamelisieren lassen. Vorsicht – der Zucker darf nicht zu dunkel werden
  • Einkornmehl, restlicher Zucker, Eier, Cognac, Zimt, Butter und Salz zu einem glatten Teig verkneten
  • karamelisierte Nüsse zugeben und ebenfalls unterkneten
  • den Teig in 3 gleiche Stücke teilen und jeweils zu einer rolle mit ca. 5 cm Durchmesser formen
    Das geht am Besten, wenn du zuvor ein paar Tropfen Öl in den Händen verreibst. So bleibt der klebrige Teig nicht an den Händen hängen
  • Teigrollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen
  • Bei 180ºC (Umluft) auf der mittleren Schiene für 30 Minuten backen
  • Teigrollen abkühlen lassen
  • Die Rollen auf einem Brett in ca. 1,5 cm breite Scheiben schneiden. Am besten geht das mit einem Brotmesser
  • Canuccini zurück auf das Backblech legen und nochmals 10 Minuten bei 180ºC goldbraun und knusprig backen

       

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Über die Autorin

Stefanie Dehn

Hallo, ich bin Stefanie Dehn aus der Nähe von Heilbronn. Schon immer habe ich mich für gute, regionale Lebensmittel und eine ausgewogene Ernährung interessiert.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin liegt mir dabei besonders das Urgetreide am Herzen. Schon lange habe ich meine Küche komplett auf Urgetreide umgestellt und bin von den wertvollen Inhaltsstoffen, der guten Verträglichkeit und dem tollen Geschmack begeistert.

Mein Wissen über Urgetreide – wie es im Körper wirkt, welche Vorteile es dir bringt, wie du es anwendest und was du alles daraus machen kannst – all das möchte ich gerne mit euch teilen.